02. August 2022 / 06:36 Uhr

Trotz souveräner Generalprobe: Coach Glasner sieht Eintracht Frankfurt noch nicht bereit für den FC Bayern

Trotz souveräner Generalprobe: Coach Glasner sieht Eintracht Frankfurt noch nicht bereit für den FC Bayern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht-Trainer Oliver Glasner ist nach dem Spiel in Magdeburg nicht ganz zufrieden.
Eintracht-Trainer Oliver Glasner ist nach dem Spiel in Magdeburg nicht ganz zufrieden. © IMAGO/Christian Schroedter
Anzeige

Die Generalprobe für das Bundesliga-Eröffnungsspiel gegen den FC Bayern hat Eintracht Frankfurt am Montagabend souverän bestritten. SGE-Trainer Oliver Glasner zeigte sich nach der Partie dennoch unglücklich über einige Mängel seines Teams, die ihm mit Blick auf Freitag Sorgen bereiten.

Eigentlich hätte es jeden Grund zur Freude gegeben: Eintracht Frankfurt hat das erste Pflichtspiel der Saison souverän bestritten. Im DFB-Pokal auswärts bei Zweitligist 1. FC Magdeburg gewann der Europa-League-Sieger deutlich mit 4:0 (2:0) und begeisterte phasenweise mit schnellem Offensivspiel. Doch Trainer Oliver Glasner war nach der Partie nicht vollends zufrieden: "Weil wir uns ein paar Sachen erspart haben", erklärte Glasner in der ARD. "Mir ist wichtig, dass wir es durchziehen. Man hat dann gemerkt, wir wurden ein bisschen müde und haben dann nicht mehr so konsequent attackiert, haben den Gegner aufdrehen lassen."

Anzeige

Und die Sorge des Österreichers hat einen Anlass: Am Freitag wartet mit dem Bundesliga-Eröffnungsspiel gegen Meister FC Bayern (20.30 Uhr, Sat.1 und DAZN) eine deutlich größere Aufgabe, zudem steht fünf Tage später der europäische Supercup gegen Champions-League-Sieger Real Madrid auf dem Programm. "Erstes Pflichtspiel und wir haben auch vieles gut gemacht. Aber es sind natürlich Details, die die Mannschaften, die jetzt kommen – Bayern München, Real Madrid – eiskalt ausnutzen", befürchtet Glasner.

Gestört hat ihn vor allem, dass die SGE mitunter auch zu einfach Gegenangriffe des Zweitligisten kassierte – auch wenn man die weiße Weste wahren konnte. "Und für mich waren wir auch zu konteranfällig in ein paar Situationen, das gilt es zu korrigieren. Das war mir dann zu wild", schilderte Glasner, der das Problem im Mittelfeld bei Daichi Kamada, Mario Götze und Djibril Sow sah: "Die Sechser haben ein paar mal die Stürmer überholt. Und dann kamen Konter", so Glasner.

Anzeige

Auch die Offensive nahm Glasner bei seiner Kritik nicht aus: "Ich hätte mir gewünscht, dass wir das ein oder andere noch mehr verwerten. Ansgar Knauff hatte drei Möglichkeiten im ersten Durchgang", monierte der 47-Jährige, der sich aber grundsätzlich auf den Start in die neue Saison freut: "Die Eintracht spielt das erste Mal Champions League. Und das haben wir uns verdient und da wollen wir mit Spaß rausgehen", sagte er mit Blick auf die kommenden Wochen und schickte eine Warnung and die Kontrahenten: "Wenn wir unser Spiel durchziehen, wird es für jeden Gegner schwierig."